Wandreliefskulpturen vereinen geschichtete Figuren, dekorative Texturen und breite gekrümmte Oberflächen. Fotografien können ihr Erscheinungsbild festhalten, bewahren jedoch keine vollständige dreidimensionale Geometrie. Dieser Fall zeigt, wie BetaScan die Skulptur vor Ort erfasst und das resultierende Modell in 3D-Software präsentiert.
Die Herausforderung der Dokumentation
Große Reliefs weisen dichte Schnitzdetails und kontinuierliche Oberflächenübergänge auf, die sich mit isolierten Messungen oder Fotografien nur schwer beschreiben lassen.
Ein wiederverwendbarer digitaler Datensatz erfordert zudem eine ausreichende Oberflächenabdeckung für die spätere Betrachtung, den Vergleich und die Verwendung als Entwurfsreferenz.
Vor-Ort-Erfassung von 3D-Daten mit BetaScan
Der Bediener führt BetaScan über die markierte Reliefoberfläche, während die verbundene Software die erfassten Daten in Echtzeit anzeigt.
Der handgeführte Arbeitsablauf folgt Figuren, Ornamenten, vertieften Bereichen und breiten gekrümmten Flächen, sodass die komplexe geschnitzte Oberfläche als zusammenhängende 3D-Daten erfasst werden kann.
Von der physischen Skulptur zum wiederverwendbaren 3D-Datensatz
Nach dem Scannen kann das erfasste Modell in der Software betrachtet, vergrößert, gedreht und aus verschiedenen Winkeln geprüft werden.
Das digitale Modell bewahrt die räumliche Form und die sichtbaren Schnitzdetails der Skulptur und schafft eine praktische Grundlage für Archivierung, Präsentation, Restaurierungsplanung und Derivatgestaltung.
Was dieser Arbeitsablauf leistet
- Vor-Ort-Scanning eines großen Wandreliefs
- Echtzeiterfassung von 3D-Daten in der verbundenen Software
- Detaillierte Modellprüfung mittels Zoom, Verschiebung und Drehung
- Wiederverwendbare 3D-Dokumentation für Archivierung und nachfolgende Arbeiten
Indem BetaScan das physische Wandrelief in ein wiederverwendbares 3D-Asset umwandelt, verbindet es die Vor-Ort-Erfassung mit der langfristigen digitalen Erhaltung und nachfolgenden kreativen oder konservatorischen Arbeitsabläufen.

