AlphaScan von INSVISION – Mobile 3D-Messtechnik für den Werkzeug- und Formenbau


AlphaScan von INSVISION als mobile 3D-Messtechnik-Lösung: Digitalisierung reflektierender Werkzeugoberflächen und schnelle Abweichungsanalyse im Werkzeugbau.

INSVISION AlphaScan 3D-Scan-Anwendung
INSVISION AlphaScan 3D-Scan-Anwendung

Der AlphaScan von INSVISION wurde genau für solche Bedingungen entwickelt. Der folgende Anwendungsbericht beschreibt, wie das System in der Praxis eingesetzt wird, welche Prozessschritte es vereinfacht und woran Fertigungsverantwortliche den Nutzen im eigenen Betrieb erkennen können.

Typische Herausforderungen im Werkzeugbau

Ein mittelständischer Formenbauer fertigt Spritzgießwerkzeuge für technische Kunststoffteile. Die Formeinsätze bestehen aus gehärtetem Werkzeugstahl, sind auf Rz < 0,5 µm poliert und weisen zahlreiche Bohrungen, Schieberflächen und Hinterschneidungen auf.

Vor der Freigabe für die Serienproduktion muss jeder Einsatz einer vollflächigen Ist-Soll-Prüfung unterzogen werden.

INSVISION AlphaScan 3D-Scan-Demonstration

Auswahldimensionen und Praxischecks

Schwerpunkt Entscheidungspunkt Umsetzungshinweis
Typische Herausforderungen im Werkzeugbau Ein mittelständischer Formenbauer fertigt Spritzgießwerkzeuge für technische Kunststoffteile. Die Formeinsätze bestehen aus gehärtetem Werkzeugstahl, sind auf Rz < 0,5 µm poliert und weisen zahlreiche Bohrungen, Schieberflächen und Hinter…
Die Lösung: Mobiles 3D-Scannen mit dem AlphaScan Die Entscheidung fiel auf den AlphaScan von INSVISION, ein handgeführtes 3D-Messsystem, das blaue Kreuzlaserlinien und eine Doppelt-LED-Beleuchtung k… Anders als klassische Streifenlichtprojektoren arbeitet das Gerät nach dem Prinzip der Lasertriangulation mit 22 bzw.
Schritt für Schritt: Vom Bauteil zum digitalen Zwilling Der Einsatz des AlphaScan folgt einem standardisierten Ablauf, der sich nahtlos in bestehende Prüfprozesse integrieren lässt. Mit Bauteilbedingungen, Prüftakt und Datenexportanforderungen abgleichen.

Bisher kamen zwei Verfahren zum Einsatz: ein stationäres Koordinatenmessgerät (KMG) für kritische Maße und ein Streifenlichtscanner für die Flächengeometrie. Das KMG lieferte präzise Einzelpunkte, benötigte jedoch für eine aussagekräftige Punktdichte mehrere Stunden pro Einsatz.

Der Streifenlichtscanner wiederum versagte auf den polierten Flächen – die Projektion wurde so stark reflektiert, dass die Kameras keine zuverlässigen Muster erkennen konnten.

Das Ergebnis waren Datenlücken, die manuell nachbearbeitet werden mussten, oder Wiederholmessungen mit Mattierungsspray, was den Arbeitsablauf zusätzlich verzögerte und die Oberfläche kontaminierte.

Erschwerend kam die eingeschränkte Mobilität hinzu: Beide Systeme waren an den Messraum gebunden. Jeder Transport der schweren Formeinsätze unterbrach den Fertigungsfluss und verlängerte die Rückmeldezeit an die Fräsabteilung.

Die Lösung: Mobiles 3D-Scannen mit dem AlphaScan

Die Entscheidung fiel auf den AlphaScan von INSVISION, ein handgeführtes 3D-Messsystem, das blaue Kreuzlaserlinien und eine Doppelt-LED-Beleuchtung kombiniert. Anders als klassische Streifenlichtprojektoren arbeitet das Gerät nach dem Prinzip der Lasertriangulation mit 22 bzw.

34 Laserlinien – je nach Konfiguration –, deren Wellenlänge spektral auf metallisch glänzende Oberflächen abgestimmt ist. Die integrierte LED-Beleuchtung dringt zudem in Bohrungen und Vertiefungen vor, die für herkömmliche Scanner unzugänglich bleiben.

Die Anforderung an die neue 3D-Messtechnik lautete, ein System zu etablieren, das direkt an der Werkbank oder in der Maschine einsetzbar ist, ohne Mattierung auskommt und innerhalb weniger Minuten eine geschlossene, metrologisch verwertbare Punktwolke liefert.

Schritt für Schritt: Vom Bauteil zum digitalen Zwilling

Der Einsatz des AlphaScan folgt einem standardisierten Ablauf, der sich nahtlos in bestehende Prüfprozesse integrieren lässt.

  1. Vorbereitung am Bauteil