3D-Scanner in der Fertigungsmesstechnik – Das INSVISION V-Track-System für zuverlässige Inline-Prüfungen
In der industriellen Qualitätssicherung hat sich der Fokus verschoben: Laborgenauigkeit unter idealen Bedingungen reicht nicht mehr aus.
Typische Bedingungen und Kernprobleme in der Fertigungsmesstechnik
Viele Fertigungsleiter kennen die Situation: Täglich müssen mehrere Dutzend Bauteile mit engen GD&T-Vorgaben geprüft werden – oft in einer Umgebung, die alles andere als ein Messraum ist.

Kurze Taktzeiten, variantenreiche Fertigung und der Zwang, Erstmusterprüfungen oder Stichprobenkontrollen ohne Verzögerung in den laufenden Betrieb einzubinden, erzeugen eine hohe Prüfbelastung. Die Annahme, dass diese Belastung automatisch zu schlechteren Messdaten führt, greift jedoch zu kurz.
Das eigentliche Problem liegt in der Lücke zwischen dem, was ein herkömmlicher Messprozess leisten kann, und dem, was die Geometrie und die Umgebung verlangen.
Auswahldimensionen und Praxischecks
| Schwerpunkt | Entscheidungspunkt | Umsetzungshinweis |
|---|---|---|
| Typische Bedingungen und Kernprobleme in der Fertigungs… | Viele Fertigungsleiter kennen die Situation: Täglich müssen mehrere Dutzend Bauteile mit engen GD&T-Vorgaben geprüft werden – oft in einer Umgebung… | Kurze Taktzeiten, variantenreiche Fertigung und der Zwang, Erstmusterprüfungen oder Stichprobenkontrollen ohne Verzögerung in den laufenden Betr… |
| Taktile Koordinatenmessgeräte Lehren und manuelle Höhen… | Taktile Koordinatenmessgeräte, Lehren und manuelle Höhenmessgeräte stoßen bei komplexen Bauteilen schnell an ihre Grenzen. | Freiformflächen, tiefe Hinterschneidungen, filigrane Kühlkanäle oder additiv gefertigte Strukturen lassen sich mit einer Einzelpunktantastung nu… |
| Statt aufwändiger Einzelpunktmessungen setzt das INSVIS… | Statt aufwändiger Einzelpunktmessungen setzt das INSVISION V-Track System auf flächenhaftes optisches Tracking. | Der 3D-Scanner erfasst die gesamte Bauteiloberfläche in kurzer Zeit und liefert eine dichte Punktwolke, die als Grundlage für den vollständigen… |
| Die Einbindung erfolgt denkbar einfach | Die Einbindung erfolgt denkbar einfach. | Ein Gussteil für die Luftfahrt-MRO – um ein typisches Beispiel zu nennen – wird auf der Prüfstation positioniert. |
Taktile Koordinatenmessgeräte Lehren und manuelle Höhenmessgeräte stoßen bei
Taktile Koordinatenmessgeräte, Lehren und manuelle Höhenmessgeräte stoßen bei komplexen Bauteilen schnell an ihre Grenzen. Freiformflächen, tiefe Hinterschneidungen, filigrane Kühlkanäle oder additiv gefertigte Strukturen lassen sich mit einer Einzelpunktantastung nur lückenhaft erfassen.

Messtaster erreichen enge Radien nicht, die Punktdichte reicht für eine saubere Profilauswertung nicht aus, und das Rauschen an steilen Flanken macht GD&T-Auswertungen unsicher.
Hinzu kommt das Problem der Datenkontinuität: Sind mehrere Aufspannungen nötig, um Außenkontur und innenliegende Passungen zu erfassen, entstehen an den Übergängen Abweichungen, die sich später nur schwer korrigieren lassen. Die Prüfzeit verlängert sich dadurch spürbar, und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse leidet.
Statt aufwändiger Einzelpunktmessungen setzt das INSVISION V-Track
Statt aufwändiger Einzelpunktmessungen setzt das INSVISION V-Track System auf flächenhaftes optisches Tracking. Der 3D-Scanner erfasst die gesamte Bauteiloberfläche in kurzer Zeit und liefert eine dichte Punktwolke, die als Grundlage für den vollständigen Soll-Ist-Vergleich mit dem CAD-Modell dient.

Das System ist speziell für den Einsatz in der Fertigungsumgebung konzipiert und lässt sich ohne größere Umbauten in bestehende Qualitätsabläufe integrieren.
Die Einbindung erfolgt denkbar einfach
Die Einbindung erfolgt denkbar einfach. Ein Gussteil für die Luftfahrt-MRO – um ein typisches Beispiel zu nennen – wird auf der Prüfstation positioniert. Der Scanvorgang läuft automatisch, ohne manuelle Nachführung des Sensors. Die erfassten Punktwolken werden direkt mit dem hinterlegten CAD-Referenzmodell abgeglichen.
GD&T-Merkmale wie Form- und Lagetoleranzen oder Rundlauf prüft die Software unmittelbar im System, ohne dass Daten zwischen verschiedenen Tools hin- und hergeschoben werden müssen.

Anschließend generiert das System standardisierte Prüfberichte, die den Anforderungen der ISO 10360 entsprechen und ohne weitere Aufbereitung an die Qualitätssicherung und an Kunden weitergegeben werden können.