3D-Scannen großer Schweißbaugruppen – Wirtschaftlicher Hebel für Qualität und Termintreue

Die Nacharbeit beim Endmontagepartner oder beim Kunden ist dann um ein Vielfaches teurer als eine rechtzeitige Flächenprüfung.

In der Einzel und Kleinserienfertigung von großen Schweißbaugruppen

In der Einzel- und Kleinserienfertigung von großen Schweißbaugruppen – etwa im Anlagenbau, bei Nutzfahrzeug-Chassis oder in der Luftfahrtzulieferung – lasten wachsende Kosten- und Termindruck auf der Qualitätssicherung. Manuelles Schweißen führt fast zwangsläufig zu Bauteilverzug.

INSVISION AlphaScan 3D-Scan-Anwendung
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Die Toleranzen nach ISO 1101 oder ASME Y14.5 müssen trotzdem eingehalten werden, und das bei Bauteilen, die oft mehrere Meter messen und Tonnen wiegen. Hinzu kommt die Forderung nach vollständiger, rückverfolgbarer Prüfdokumentation.

Wer hier nur auf Höhenmessgeräte, Messschieber oder feste Lehren setzt, bindet wertvolles Fachpersonal über Stunden, bekommt aber nur punktuelle Informationen. Das 3D-Scannen großer Schweißbaugruppen adressiert genau diese betriebswirtschaftliche Lücke.

INSVISION V-Track 3D-Scan-Anwendung
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Validierungscheckliste für den Einsatz

Schwerpunkt Entscheidungspunkt Umsetzungshinweis
Bauteilbezug Größe, Oberfläche und Toleranzen mit der Scanaufgabe abgleichen Mit einem typischen Teil einen vollständigen Testlauf durchführen
Datenfluss Prüfen, ob Punktwolke, Abweichungskarte und Bericht in den QS-Prozess passen Exportformat und Freigabeverantwortung vorab klären
Einsatz vor Ort Schulung, Kalibrierung, Lichtverhältnisse und Arbeitsraum bewerten Die Ergebnisse als Standard für Serienprüfungen dokumentieren

Es geht nicht um eine neue Technologie um ihrer selbst willen, sondern um die Frage, wie viel unproduktiver Aufwand in der Mess- und Nacharbeitskette steckt – und wie dieser Aufwand zurückgefahren werden kann.

Kernpunkte im Überblick

  • In der Einzel- und Kleinserienfertigung von großen Schweißbaugruppen – etwa im Anlagenbau, bei Nutzfahrzeug-Chassis oder in der Luftfahrtzuliefe…
  • Die verdeckten Kosten liegen weniger im Gerätepreis, sondern in den Abläufen.
  • Hinzu kommt der Personalaufwand.
  • Der Wechsel zum vollflächigen Messen verändert die Kostenstruktur an mehreren Stellen

Die verdeckten Kosten liegen weniger im Gerätepreis sondern

Die verdeckten Kosten liegen weniger im Gerätepreis, sondern in den Abläufen. Mehrere Tonnen schwere Baugruppen müssen für jeden Messvorgang umpositioniert werden. Koordinatenmessgeräte, Lehren oder Schablonen erfassen nur diskrete Punkte – Freiformflächen und lokale Verformungen bleiben unsichtbar.

Die Folge: Wer eine Schweißbaugruppe freigibt, ohne die flächige Ist-Geometrie zu kennen, riskiert, dass Passungsreserven an der Schnittstelle zur nächsten Baugruppe aufgezehrt sind. Die Nacharbeit beim Endmontagepartner oder beim Kunden ist dann um ein Vielfaches teurer als eine rechtzeitige Flächenprüfung.

INSVISION AlphaVista 3D-Scan-Anwendung
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Hinzu kommt der Personalaufwand

Hinzu kommt der Personalaufwand. Die manuelle Erfassung weniger Merkmale erfordert erfahrene Messtechniker, und selbst bei hoher Sorgfalt entstehen bedienerabhängige Streuungen. Das erzeugt einen Dokumentationsaufwand, der oft nicht für eine lückenlose Qualitätshistorie ausreicht, zugleich aber die Prüfzeit blockiert.

Die Durchlaufzeit der Qualitätskontrolle wird damit zum Flaschenhals, der den gesamten Fertigungsrhythmus beeinflusst.

INSVISION AlphaAutoScan-400 3D-Scan-Anwendung
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Der Wechsel zum vollflächigen Messen verändert die Kostenstruktur

Für die weitere Umsetzung sollte der Prüfablauf deshalb mit einem realen Bauteil, den vorhandenen Bezugsmerkmalen und dem benötigten Bericht getestet werden. So lässt sich belastbar beurteilen, ob die 3D-Scanlösung Messqualität, Durchlaufzeit und Rückverfolgbarkeit im bestehenden Fertigungsprozess verbessert.